Breitband­koordination

SISKO
Portrait von Matthias Effenberger // Geschäftsführer SIS // Vorstand KSM © SIS/KSM
Matthias Effenberger // Geschäftsführer SIS // Vorstand KSM

„Schnelles Internet für alle: Die Landeshauptstadt Schwerin schließt die noch bestehenden Anschlusslücken im hochleistungsfähigen Breitbandnetz.

Ein leistungsfähiger Internetanschluss ist heutzutage genauso wichtig wie Strom, Gas oder Wasser. Mit Glasfaser-Internet verfügen die Bürger*innen und Unternehmen über eine stabile und jederzeit gleichschnelle Internetverbindung, mit der Sie nicht nur mit Highspeed im Internet surfen, sondern auch optional telefonieren und in HD fernsehen können.

Für die Landeshauptstadt Schwerin übernehmen wir als KSM die Koordination und inhaltliche Begleitung des Breitbandausbaus im Stadtgebiet. Dies betrifft sowohl den Bereich des eigenwirtschaftlichen Ausbaus als auch im Rahmen von fördermittelfinanzierten Ausbauvorhaben, insbesondere an Schulstandorten und Gewerbe- und Wohngebieten.“

Breitbandausbau in der Landeshauptstadt Schwerin

Portrait von Matthias Effenberger // Geschäftsführer SIS // Vorstand KSM © SIS/KSM
Matthias Effenberger // Geschäftsführer SIS // Vorstand KSM

Welche Aufgaben hat die KSM beim Breitbandausbau für die Landeshauptstadt Schwerin?

Die KSM ist von der Landeshauptstadt Schwerin beauftragt worden, die Breitbandstrategie der Landeshauptstadt zu unterstützen und umzusetzen. In diesem Rahmen übernehmen wir die Koordination und inhaltliche Begleitung des Breitbandausbaus im Stadtgebiet. Dies betrifft sowohl den Bereich der fördermittelfinanzierten Ausbauvorhaben, insbesondere an Schulstandorten und Gewerbe- und Wohngebieten, als auch eigenwirtschaftliche Projektgebiete.

Welche Zielstellung wird mit dem Breitbandausbau verfolgt?

Ziel der Landeshauptstadt ist es, allen Haushalten und Gewerbetreibenden in den förderfähigen Ausbaugebieten eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s symmetrisch (d.h. sowohl 100 Mbit/s Downloadrate als auch 100 Mbit/s Uploadrate) technisch zu ermöglichen. Außerdem werden eigenwirtschaftlich weitere Projekte realisiert.
Langfristig soll unser gesamtes Stadtgebiet flächendeckend, leistungs- und zukunftsfähig mit Highspeed-Glasfaser versorgt sein.

Wie sollen diese Ziele konkret erreicht werden?

Wir werden die Entwicklungen der verschiedenen Förderprogramme und –bedingungen in diesem Bereich weiter aktiv verfolgen um Potenziale erkennen und nutzen zu können. Darüber hinaus werden wir auch die eigenwirtschaftlichen Erschließungsaktivitäten in der Landeshauptstadt weiterhin unterstützen.

Welchen Mehrwert bietet die Breitbandversorgung für die Landeshauptstadt?

Eine zuverlässige, stabile Versorgung mit Breitbandinfrastruktur ermöglicht einen schnellen Austausch von Informationen, Daten und Wissen. Mittels einer flächendeckenden Glasfaserversorgung stärken wir nicht nur Schwerin als Lebens- und Wirtschaftsstandort, sondern gehen einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu gleichwertigen Lebensbedingungen, Teilhabe und Entwicklungen.

Bis wann wird der Breitbandausbau in Schwerin abgeschlossen sein?

Bis das gesamte Stadtgebiet vollständig mit Glasfaser erschlossen ist, dauert es noch ein wenig. Voraussichtlich können bis Ende 2025 die letzten Arbeiten abgeschlossen werden.
Die Projektpläne und -fortschritte in den geförderten Ausbaugebieten werden dazu in regelmäßigen Abständen auf der Website der Landeshauptstadt Schwerin aktualisiert.

Ziele Projektfortschritt
geplante Anzahl der versorgbaren Haushalte 167 Ausschreibungsverfahren abgeschlossen
geplante Anzahl der versorgbaren Gewerbe 115 Datum des Zuwendungsvertrages 20.12.2021
geplante Anzahl der versorgbaren  Schulen 24 Vertragsunternehmen Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS)
geplanter Tiefbau (km) 66,86 km geplante Fertigstellung 2024
geplantes Leerohr (km) 119,40 km
geplante Glasfaser (km) 41,50 km

Seit dem 26. April 2021 fördert der Bund den Gigabitausbau auch in sogenannten „Grauen Flecken“, d.h. : steht allen Endkunden zuverlässig keine Datenrate von mind. 100 Mbit/s im Download (sogenannte „Aufgreifschwelle“) zur Verfügung, besteht eine Förderfähigkeit. Hinzu kommen sozioökonomische Schwerpunkte wie Schulen, Behörden, Krankenhäuser, kleine und mittlere Unternehmen sowie landwirtschaftliche Betriebe, welche generell ohne Aufgreifschwelle förderfähig sind.

Als „graue Flecken“ werden demnach Gebiete definiert, in denen zwar ein Netzbetreiber vertreten ist, jedoch in naher Zukunft voraussichtlich kein weiteres Netz aufgebaut wird und eine Versorgung von mindestens 30 Mbit/s, aber weniger als 100 Mbit/s im Download vorhanden ist.

Die Breitbandkoordination für die Landeshauptstadt Schwerin ist aktuell in den Vorbereitungen für die Antragsstellung im Graue-Flecken-Förderprogramm.

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Matthias Effenberger
Geschäftsführer / Vorstand

© SIS/KSM

Aline Runge
Mitarbeiterin Breitband-Kompetenzteam

Breitbandausbau gefördert durch:

weitere Informationen zum Thema Breitbandausbau in M-V

Breitbandkompenzzentrum Mecklenburg-Vorpommern (BKZ M-V)

Das BKZ M-V, welches beim DVZ Datenverarbeitungszentrum angesiedelt ist, unterstützt als Netzwerkzentrum die Landesregierung, Landkreise, Ämter und Kommunen bei der erreichung der Breitbandziele.

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aconium GmbH

Die aconium GmbH aus Berlin begleitet den öffentlichen Sektor
bei der Projektentwicklung in den Bereichen Digitalisierung,
Energie, Mobilität, Gesundheit und Bildung.

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Breitbandausschreibungen

Sämtliche Breitbandausschreibungen und -bekanntmachungen werden deutschlandweit auf www.breitbandausschreibungen.de veröffentlicht. Hier erhalten Sie einen Überblick über alle laufenden und abgeschlossenen Breitbandausschreibungen. Die Ausschreibungen der Landeshauptstadt Schwerin erfolgten über das Deutsche Vergabeportal DTVP.

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